Umgeben von einer einzigartigen Berglandschaft ist Arequipa wohl eine der schönsten und am besten erhalten gebliebenen südamerikanischen Kolonialstädte. Das historische Zentrum Arequipas wurde im Jahr 2000 von der UNESCO zu einem Weltkulturerbe erklärt. Plaza Principal: Alle rundumliegenden Gebäude sind aus weissem Sillar gebaut. Wunderschoene, im Kolonialstil erbaute Gebaeude umgeben die Plaza von drei Seiten. In der Mitte des Plazes befindet sich ein Springbrunnen, der Tuturutu. An der Nordseite befindet sich die Kathedrale und gegenuebrliegend die "municipalidad", das Rathaus von Arequipa. In den Arkaden rund um die Plaza befinden sich zahlreiche, Retsaurants, Cafés und Souvenirgeschaefte. La Catedral: Eine beeindruckende Kirche, welche aus glänzend weissem Sillarstein gebaut wurde. Zwei Glockentuerme, drei mächtige Portale und kunstvoll verzierte Säulen schmuecken die Fassade. Beim letzten schweren Erdbeben im Jahre 2001 stürzte einer der beiden Kirchtürme ein, wurde aber sofort wieder nach altem Muster aufgebaut. Iglesia La Compañia de Jesus: Suedoestlich der Plaza Principal befindet sich diese Jesuitenkirche. Sie ist die älteste Kirche ganz Arequipas. Zur Verziehrung der reichlich verziehrten Forderfront wurden mehr als 100 Jahre benötigt. Im Innern können wir eine Gemäldesammlung in cusqueñischem Stil betrachten. Neben der Kirche schliesst sich das "Claustro Jesuita" mit seinen kunstvoll verzierten Säulengaengen an. Sehenswert! Iglesia Santo Domingo: Gehen wir an der Iglesia La Compañia de Jesus die Calle Santo Domingo entlang, so gelangen wir zur "Iglesia Santo Domingo". Sie ist ein weiteres fuer Arequipa typisches Bauwerk, welches ebenfalls aus reich verziertem Sillarstein erbaut wurde. Santa Catalina Kloster: Oft beschrieben als das faszinierendste religiöse Monument in ganz Südamerika ist "Santa Catalina" ausserdem das grösste Kloster des Kontinents. Mehrere Staedteblöcke umfassend wird es oft als "die Stadt in der Stadt" bezeichnet und stellt sicher eine der faszinierendsten Sehenswuerdigkeit Arequipas dar. Nahe des Stadtzentrums gelegen, schloss das Kloster bereits in seinem Erbauungsjahr 1579 seine Pforten gegenüber der öffentlichen Welt. Bis zu 450 Nonnen, vornehmlich adeliger spanischer Abstammung, sollen hier gelebt haben. Dieses Kloster konnte bis zu seiner Öffnung 1970, aufgrund seiner Weltabgeschiedenheit, sein Geheimnis weitgehend wahren: englische Teppiche, spanische Seidenvorhänge, flämische Spitzentücher, gepolsterte Stühle, Damast, feines Porzellan und Silber gehörten ebenso zur "Ausstattung", wie 200 Dienstmädchen, die die redegewandten Nonnen bedienten, für sie kochten, Wasser schleppten, Herde feuerten, putzten und wuschen. Erst 1970 wurde das Kloster nach einer Renovierung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zur allgemeinen Überraschung fand man hier eine autonome Stadt inmitten der Stadt. Die Zeit schien 1579 stehen geblieben zu sein, wenn man einmal von den Zerstörungen durch Erdbeben absieht. Casa Ugarteche: In der Calle San Francisco gelegen, zeigt uns dieses Haus eine der am kunstvollsten verzierten Fassaden. Heute ist in diesem Haus die Banco Continental untergebracht. Gegenueber liegt die Pasaje de la Catedral, eine kleine, hubesche Gasse, mit vielen gemuetlichen Cafés und Souvenierlaeden. Museo Santuarios Andinos: In der Calle La Merced 110 gelegen, beherbergt dieses Museum den tadellos konservierten Koerper einer dreizehnjaehrigen Inkaprinzessin, die vor ungefaehr 500 Jahren auf dem Gipfel des Ampato geopfert wurde. Der Mumie wurde der Spitzname "Juanita" gegeben. Plaza Yanahuara: Ueber die Puente Grau gelangen wir in den Stadtteil Yanahuara, wo sich etwas weiter nordöstlich die wunderschöne "Plaza Yanahuara" befindet. Das Stadtviertel zeichnet sich durch gemütlich enge Gassen aus. Vor der Plaza befindet sich ein Aussichtspunkt, von dem aus man an klaren Tagen eine tolle Sicht auf die Vulkane "Misti" und "Chachani" hat.
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