Aufgrund des weißen Sillar-Gesteins, aus dem viele Gebäude erbaut wurden, wird Arequipa auch "Die weisse Stadt" genannt. Die Sillarbloecke stammen von dem nahegelegenen Vulkan "Chachani" und bieten der Bevoelkerung ein stabiles und preiswertes Baumaterial. Viele wunderschoene, aus dem weissen Sillarstein gebaute Kolonialbauten verleihen dem Stadtzentrum seinen ganz besonderen Charme. Leider wird das Gebiet häufig von heftigen Erdbeben heimgesucht. 1784 und 1868 wurden dadurch große Teile der Stadt zerstört. Das letzte starke Erbeben im Jahre 2001 ließ einen der beiden Türme der Kathedrale am Hauptplatz einstürzen. Dieser wurde bis zum Jahr 2004 restauriert. Die Architektur wurde den haeufigen Erdstoessen angepasst und wir koennen somit auffaellig viele Bauten betrachten, deren Decken in einem wiederstandsfaehigen Bogenbau gebaut sind. Eine der Hauptattraktionen der Stadt ist sicher der wunderschoene Hauptplatz, die "Plaza Principal". Umgeben von den typischen, im Rundbogenbau errichteten, zweistoeckigen Haeusern und der majestaetischen Kathedrale, wird dieser Platz oft als der schoenste Hauptplatz in ganz Suedamerika bezeichnet. Des weitern koennen wir vielerorts in der Stadt reichhaltig verzierte Kirchen und Haeuserfassaden betrachten. Im Museum "Santuarios Andinos" befindet sich die Mumie “Juanita“, ein 500 Jahre alter, sehr gut erhalten gebliebener Koerper einer dreizehnjaehrigen Inkaprinzessin, der 1995 auf dem Gipfel des Ampato (6.325m) gefunden wurde. Das Kloster "Santa Catalina" - „die Stadt in der Stadt“ - stellt eine weitere faszinierende Sehenswuerdigkeit dar. Nahe des Stadtzentrums gelegen, schloss das Kloster bereits in seinem Erbauungsjahr seine Pforten gegenüber der öffentlichen Welt. Bis zu 450 Nonnen, vornehmlich adeliger spanischer Abstammung, sollen hier gelebt haben. Dieses Kloster konnte bis zu seiner Öffnung 1970, aufgrund seiner Weltabgeschiedenheit, sein Geheimnis weitgehend wahren: englische Teppiche, spanische Seidenvorhänge, flämische Spitzentücher, gepolsterte Stühle, Damast, feines Porzellan und Silber gehörten ebenso zur "Ausstattung", wie 200 Dienstmädchen, die die redegewandten Nonnen bedienten, für sie kochten, Wasser schleppten, Herde feuerten, putzten und wuschen. Erst 1970 wurde das Kloster nach einer Renovierung für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zur allgemeinen Überraschung fand man hier eine autonome Stadt inmitten der Stadt; die Zeit schien 1579 stehen geblieben zu sein, wenn man einmal von den Zerstörungen der Erdbeben absieht. Arequipa bietet auch eine einzigartige Moeglichkeit, um in Suedamerika Spanisch zu lernen. Die Leute sind extrem offen und freundlich, so dass es an Gespraechsmoeglichkeiten sicher nicht mangeln sollte. Und es lohnt sich allemal, einige Tage in der Stadt zu verweilen, um unter schattenspendenden Baeumen zu relaxen, die arequipeñische Kueche zu versuchen und das oft wilde Nachtleben zu geniessen. Wir bieten Ihnen hilfreiche Informationen zu Geschichte , Kultur , Geographie, Klima, Essen, Unterhaltung, Unterkuenften und Hotels an. Des Weitern offerieren wir Ihnen Ausfluege und Touren zu den nahen Attraktionen rund um die Stadt. In unserem Buero in der Calle Santa Cathalina 118d empfangen wir sie gerne und werden Ihnen mit den noch fehlenden Informationen behilflich sein. |